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Ladekarten-Vergleich – alle Anbieter, Apps und Preise

Elektroauto

Von Birte Leonhardt // Aktualisiert: 24.05.2022

Wer sich mit Elektroautos auseinandersetzt, kommt um das Thema Ladekarte nicht herum. Die Orientierung in diesem Bereich kann schnell schwierig werden, schließlich gibt es auf dem Markt zahlreiche Ladekarten-Anbieter, die alle unterschiedliche Preise und Services anbieten und deren Angebot kaum zu überblicken ist. Um dich bei der Entscheidung für die richtige Ladekarte zu unterstützen, stellen wir dir in diesem großen Ratgeber die besten Ladekarten-Anbieter vor und erklären dir, was es bei der Wahl des Anbieters zu beachten gibt!


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Es gibt mittlerweile eine kaum mehr zu überblickende Anzahl an Ladekarten-Anbietern. Grundsätzlich lassen sich regionale Anbieter, internationale Anbieter und Roaming-Anbieter unterscheiden.
  • Ladekarten werden sowohl von Autoherstellern als auch von herstellerunabhängigen Anbietern angeboten. Was hier besser ist, lässt sich nicht pauschal sagen und hängt vom Nutzungsprofil ab.
  • Die Tarife unterscheiden sich zum Teil drastisch, sodass ein Preisvergleich (unter Berücksichtigung des individuellen Nutzungsverhaltens) unbedingt zu empfehlen ist.

Für einen besseren Überblick haben wir dir hier kurz zusammen gefasst, welche Anbieter wir in diesem Artikel besprechen. Ausführliche Infos zum jeweiligen Anbieter und den Tarifen findest du im Text!

Aufgeführte Roaming-Anbieter:

  • EnBW: Roaming-Anbieter mit eigenen Ladestationen und Partnernetzwerk in ganz Europa
  • Maingau: Roaming-Anbieter mit eigenen Ladestationen im Rhein-Main-Gebiet und Partnernetzwerk in ganz Europa
  • Naturstrom: Roaming-Anbieter mit eigenen Stationen in Deutschland und Kooperation mit Allego und E-Wald
  • Newmotion (Shell Recharge Solutions): Roaming Anbieter mit eigenen Ladestationen sowie Partnerschaften mit über 395 Ladestationsbetreibern in ganz Europa
  • Plugsurfing: Roaming-Anbieter mit einem europaweiten Partnernetzwerk
  • Smatrics: Roaming-Anbieter mit eigenen Ladestationen und Partnernetzwerk mit EnBW
  • EMC: Roaming-Anbieter ohne eigene Ladestationen, dafür Bündelung der meisten Ladepunkte in Österreich
  • Fastned: Roaming-Anbieter mit eigenen Schnellladestationen
  • Allego: Roaming-Anbieter mit eigenen Ladestationen
  • EWE Go: Roaming-Anbieter mit eigenen Ladestationen und Patnernetzwerk in ganz Europa
  • ADAC e-Charge: Roaming-Anbieter ohne eigene Ladestationen, Kooperation mit EnBW und Partnernetzwerk

Aufgeführte Ladekarten von Autoherstellern:

  • Audi e-tron Charging Service
  • BMW Charging
  • Ford FORDPASS Charging Network
  • Charge myHyundai
  • Kia Charge
  • Mercedes me Charge
  • MINI Charging
  • Porsche Charging Service
  • Skoda Powerpass
  • Tesla Supercharger
  • VW we Charge

Internationale Anbieter:

  • IONITY: Internationaler Anbieter von Ladestationen in ganz Europa

Wichtig zu wissen: Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Ladekarte“ oft in einem breiten Sinn verwendet. Gemeint sind dann nicht nur physische Ladekarten aus Plastik, sondern ebenso Apps, welche die gleiche Grundfunktionalität bieten. Im Folgenden verwenden wir den Begriff Ladekarte ebenfalls sowohl für Karten im engeren Sinn als auch für Anbieter von entsprechenden Apps!

Das ist eine Ladekarte

Klassische Ladekarten

Klassische Ladekarten sind Karten im Scheckkartenformat und ähneln zunächst einmal einer Kreditkarte, nur dass der Zweck der Ladekarte ein anderer ist: Mit einer Ladekarte kannst du öffentliche Ladesäulen nutzen und bezahlen. Die Ladekarte basiert technisch betrachtet auf einem RFID-Chip, der in der Karte enthalten ist. Dieser ermöglicht die eindeutige Zuweisung zum Kartenbesitzer und somit eine Kostenerfassung an der Ladesäule. Wird also der Nutzer der Karte an der Ladesäule erkannt, kann der Ladevorgang starten.


In einem weiteren Ratgeberartikel erfährst du, wie genau du an der Ladesäule lädst und bezahlst.

Die Kosten für den Ladevorgang werden in den meisten Fällen nicht direkt vom Konto abgebucht, sondern du bekommst am Ende des Monats eine Rechnung vom Ladekarten-Anbieter, in der die Kosten für die Ladevorgänge des Monats aufgelistet sind. Der Vorteil hier: du behältst den Überblick und kannst nachvollziehen, wann und wo Kosten entstanden sind und welche Ladesäulen beispielsweise teurer sind als andere.

Lade-Apps

Viele Anbieter bieten nicht nur klassische Ladekarten aus Plastik an, sondern stellen zusätzlich Apps für iOS und Android zur Verfügung. Mit diesen Apps kannst du ebenfalls die Ladesäulen für den Ladevorgang freischalten. Das funktioniert meist über Bluetooth oder entsprechende QR-Codes. Der Vorteil: Die Lade-App nimmt keinen extra Platz im Portemonnaie weg und ist auch bedienbar, wenn du ohne Geldbeutel, sondern nur mit dem Handy aus dem Haus gehst. Der Nachteil: Ist der Akku vom Smartphone einmal leer, kannst du den Ladevorgang nicht mehr starten. Ob du lieber mit dem Smartphone den Ladevorgang aktivierst oder mit der physischen Ladekarte ist auch eine Geschmacksfrage, ähnlich wie beim Zahlen mit Kreditkarte oder Google bzw. Apple Pay.

Tipp: In der Regel ist es hilfreich, sowohl eine physische Ladekarte dabei zu haben als auch die entsprechende App auf dem Smartphone zu installieren, sollte der entsprechende Anbieter beide Optionen anbieten. So bist du für alle Gelegenheiten gewappnet.

Ladekarten sind besonders für Personen interessant, die regelmäßig öffentliche Ladestationen für ihr Elektroauto nutzen. Das generelle Problem: Es gibt hunderte Ladesäulen von zahlreichen unterschiedlichen Anbietern, für deren Benutzung du dich normalerweise einzeln registrieren musst. Die in diesem Artikel vorgestellten Ladekarten-Anbieter haben hingegen in der Regel Verträge mit verschiedenen Anbietern von Ladesäulen, sodass du mit einer zentralen Registrierung eine Vielzahl von Ladesäulen verschiedener Anbieter nutzen kannst. Die Freischaltung des Ladevorgangs geht dann sehr schnell, denn man muss die Karte bzw. App nur noch an die Säule halten, auch wenn du keinen direkten Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter hast.


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Ladekarten-Anbieter: Alle Unterschiede

Es gibt drei große Gruppen von Ladekarten-Anbietern: Einzelanbieter, Roaming-Netzwerke und Ladekarten der Autohersteller. Zwischen den Gruppen gibt es oft große Unterschiede.

Zu Einzelanbietern zählen zum Beispiel die Stadtwerke in deiner Region. Diese Netzbetreiber sind in den meisten Fällen regional begrenzt, womit du meist nur öffentliche Ladesäulen in deiner Nähe nutzen kannst. Roaming-Netzwerke haben dagegen ein anderes Geschäftsmodell: Sie bieten Zugang zu den Ladesäulen verschiedener Anbieter, und das in der Regel überregional und oft sogar international. Darüber hinaus bieten manche Autohersteller selbst auch noch Ladekarten an, die du vor oder nach dem Kauf deines E-Autos dazubuchen kannst.


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Ladekarten ohne Grundgebühr

Ladekarten-Anbieter unterscheiden sich in einem weiteren zentralen Punkt. So verlangen einige Anbieter für ihre Tarife eine monatliche oder jährliche Grundgebühr, während diese bei anderen Anbietern entfällt. Das heißt aber nicht, dass die Karten ohne Grundgebühr immer die günstigere Alternative sind, denn dafür wird in der Regel für den einzelnen Ladevorgang mehr berechnet. Bei Karten mit Grundgebühr fallen die Kosten für den einzelnen Ladevorgang also in der Regel geringer aus.

Die Entscheidung, welcher Ladetarif der Beste für dich und deine Bedürfnisse ist, ist also keinesfalls einfach. Um dir eine kleine Entscheidungshilfe zu geben, haben wir weiter unten eine Schritt-für-Schritt-Übersicht erstellt, um herauszufinden, welcher Tarif am besten zu dir passt!


Neben Ladekarten gibt es ebenfalls Ladeflatrates, die du nutzen kannst. Was es generell damit auf sich hat und welche Vor- und Nachteile diese haben, erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel über Ladeflatrates.

Roaming-Anbieter

Roaming-Anbieter haben die Charakteristik, dass sie meist über keine eigenen Ladesäulen verfügen, sondern ein Netzwerk von Ladesäulen verschiedener Anbietern zur Verfügung stellen, das du meist in ganz Europa nutzen kannst.

Daneben gibt es auch Tarif-Anbieter, die im Inland ausschließlich eigene Ladesäulen anbieten, für das Ausland aber Partnerschaften mit anderen Betreibern haben. Genaueres dazu findest du weiter unten im Text.

Zudem lassen sich Roaming-Anbieter in markenunabhängige Anbieten und Angebote von Autoherstellern unterscheiden. So gibt es bei einigen Herstellern die Möglichkeit, beim Kauf direkt eine Ladekarte mitzubestellen. In der Regel haben Audi, BMW, Mercedes-Benz und Co. keine eigenen Ladestationen, bieten aber ganz wie die herstellerunabhängigen Anbieter den Zugang zu verschiedenen Ladestationen. Die Ausnahme hiervon bildet Tesla (Supercharger). Der kalifornische E-Auto-Pionier bietet eigene Ladestationen in ganz Europa an und ist deshalb kein Roaming-Anbieter.

Herstellerunabhängige Ladekarten

Herstellerunabhängige Roaming-Anbieter haben keine bzw. nicht nur eigene Ladestationen, sondern funktionieren über Partnerschaften mit anderen Anbietern. So bieten sie dir durch deren Ladekarte einen Zugang zu Ladestationen von unterschiedlichen Herstellern – und das zu gleichen Tarifen. Im Folgenden stellen wir dir die Tarife der beliebtesten Roaming-Anbieter vor!

EnBW

EnBW hat rund 200.000 Stationen in ganz Europa, bei denen du dein Elektroauto laden kannst. Die Partnerstationen befinden sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Liechtenstein. EnBW bietet drei verschiedene Tarife an, die sich für unterschiedliche Personen eignen. Für Personen, die nur wenig mit ihrem E-Auto unterwegs sind und nur gelegentlich die Ladestationen von EnBW nutzen möchten, lohnt sich am ehesten der Tarif ohne Grundgebühr, bei dem du 0,45€/kWh an AC-Ladestationen und 0,55€/kWh an DC-Ladestationen zahlst. Auch ist die Ladekarte in diesem Tarif nicht mit inbegriffen, diese muss einmalig für 9,99€ gekauft werden. Alternativ kannst du jedoch einfach die EnBW mobility+ App benutzen. Der Vorteil von diesem Tarif ist, dass du ohne Fixkosten besonders flexibel bleibst.

Wer öfter die öffentlichen Ladestationen nutzt, könnte den Viellader-Tarif mit einer Grundgebühr von 5,99€ pro Monat wählen. Durch die Grundgebühr sinkt dafür der Preis fürs Laden auf nur noch 0,36€/kWh an EnBW AC-Ladestationen und 0,46€/kWh an EnBW DC-Ladestationen. Der Preis für das Laden an Partnertankstellen beträgt 0,39€ bei AC-Ladestationen und 0,49€ bei DC-Ladestationen. Der Hersteller gibt zudem an, dass sich diese Option bereits ab einem monatlichen Ladevolumen von 70 kWh lohnt, was circa 500 km Reichweite entspricht. Zudem ist die EnBW mobility+ Ladekarte in diesem Tarif mit inbegriffen und muss nicht separat gekauft werden.

Es gibt noch eine weitere Kategorie, die allerdings nur für EnBW Strom- und Gas Privatkunden zur Verfügung steht. Hier besteht ebenfalls keine Grundgebühr und die EnBW-Ladekarte muss für 9,99€ erworben werden, allerdings sind die Preise pro kWh geringer als beim Standardtarif, nämlich 0,38€ bei EnBW AC-Ladestationen und 0,48€ bei EnBW DC-Ladestationen. Auch hier sind die Kosten an Ladesäulen von anderen Betreibern höher, man zahlt 0,42€ an AC-Ladestationen und 0,52€ an DC-Ladestationen. Zahlen kannst du auch hier wieder alternativ mit der hauseigenen App.

Als Kunde von EnBW kann man außerdem die Ladesäulen von IONITY mitbenutzen. Hierfür fallen dann allerdings höhere Gebühren an, für alle Tarife kostet die Kilowattstunde an IONITY Ladesäulen 0,79 €. Ladepunkte des Partner-Anbieters sind jedoch in der App und vor dem Ladebeginn deutlich gekennzeichnet, sodass die Nutzer auf die höheren Gebühren hingewiesen werden.

Auch gibt es bei EnBW eine Blockiergebühr. Diese fällt an, wenn das Auto mehr als vier Stunden an der Ladestation angeschlossen ist. Die Gebühr beträgt dann 10 Cent pro Minute. Insgesamt überschreitet die Blockiergebühr allerdings niemals 12€ pro Ladevorgang.

  • Über 200.000 Ladestationen in Europa
  • EnBW bietet drei Tarife an
  • Standardtarif: Keine Grundgebühr; Preis: 0,45€/kWh (AC) und 0,55€/kWh (DC); Ladekarte muss für 9,99€ dazu gekauft werden, alternativ Bezahlung per App (AT und DE)
  • Vielladertarif: 5,99€ Grundgebühr; Preis 0,36€/kWh (EnBW AC) und 0,46€/kWh (EnBW DC) bzw. 0,39€ (AC) und 0,49€ (DC); Ladekarte im Tarif mit inbegriffen (AT und DE)
  • Vorteilstarif: Keine Grundgebühr; 0,38€ (EnBW AC) und 0,48€ (EnBW DC) bzw. 0,42€ (AC) und 0,52€ (DC); Ladekarte muss für 9,99€ dazu gekauft werden, alternativ Bezahlung per App (AT und DE)
  • Hilfreich: Die EnBW mobility+ App hilft Ladestationen in der Nähe zu finden und ermöglicht das Bezahlen über die App


Alle Details zur EnBW mobility+ App erfährst du in unserem Ratgeber-Artikel über die 10 wichtigsten Apps für Elektroauto-Fahrer.

Direkt zu EnBW

Maingau

Maingau ist ebenfalls in ganz Europa vertreten und hat etwa 60.000 Ladepunkte in Deutschland und in ganz Europa sogar stolze 250.000 Ladepunkte. Der Vorteil bei Maingau ist, dass keine Grundgebühr gefordert wird und es auch keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Du bleibst also flexibel. Außerdem wird der verbrauchte Strom fair und transparent per Kilowattstunde abgerechnet.

Die Bezahlung funktioniert dabei einfach per Smartphone-App, per Ladechip (zur Befestigung am Autoschlüssel) oder per Ladekarte. Um die Tarife von Maingau zum Bestpreis nutzen zu können, muss man sich einmalig und kostenlos auf der Website registrieren.

Die Kosten für die Ladung variieren dabei und beginnen bei 0,39€/kWh für AC-Laden und 0,49€/kWh für DC-Laden als Maingau Kunde in Deutschland. Wenn du allerdings außerhalb von Deutschland lädst, kommen Roaming-Zuschläge hinzu. Die Preise für Österreich liegen bei 0,49€/kWh für AC-Stationen und 0,59€/kWh für DC-Stationen. Für die Niederlande, Schweiz, Dänemark, Schweden und das übrige europäische Ausland werden für Maingau-Kunden 0,39€/kWh bei AC-Stationen berechnet und 0,49€/kWh bei DC-Stationen. Als Maingau-Kunde kann man ebenfalls die IONITY-Stationen nutzen, hier liegt der Preis jedoch bei 0,75€/kWh für AC- und DC-Stationen.

Um das Blockieren von Ladestationen zu vermeiden, berechnet Maingau für eine Standzeit ab 240 Minuten (AC) bzw. 60 Minuten (DC) 0,10€ pro Minute extra.

  • 60.000 Ladepunkte in Deutschland und 250.000 Ladepunkte in Europa
  • Keine Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr
  • Österreich: 0,49€/kWh (AC) und 0,59€/kWh (DC)
  • Deutschland, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Schweden und übriges europäisches Ausland: 0,39€/kWh (AC) und 0,49€/kWh (DC) (ohne Roaming Zuschläge)

Direkt zu Maingau Deutschland

Direkt zu Maingau Österreich

Naturstrom

Der naturstrom smartcharge Vertrag bietet Zugang zu tausenden Stationen in Deutschland, bei denen du direkt, wie der Name schon sagt, mit Strom aus erneuerbaren Energien laden kannst. Zudem gibt es hunderte weitere Stationen der Partner Allego und E-Wald, die du mit dem Naturstrom-Vertrag nutzen kannst.

Naturstrom erhebt monatliche Gebühren, bietet aber den Vorteil, dass du dafür immer den gleichen Betrag für die Ladung bezahlst. Die Grundgebühr liegt beim Standardtarif bei 6,90€ pro Monat, für Personen, die bereits Energiekunden bei Naturstrom sind, liegt der Preis bei 2,90€ pro Monat. Die Preise für die Ladungen werden je nach Station entweder nach Minute abgerechnet oder nach Kilowattstunde. Bei AC-Stationen liegt der Preis bei 0,39€ pro kWh beziehungsweise bei 0,01€ pro Minute. Bei DC-Ladepunkten liegt der Preis bei 0,59€ pro kWh beziehungsweise bei 0,02€ pro Minute. Dies gilt für Stationen der Anbieter Allegro und E-Wald.

Für alle anderen Ladepunkte fallen höhere Kosten an. So zahlst du bei AC-Stationen 0,49€ pro kWh beziehungsweise 0,02€ pro Minute. Bei DC-Ladepunkten liegt der Preis bei 0,75€ pro kWh beziehungsweise bei 0,04€ pro Minute.

Wenn du Naturstrom nutzen möchtest, musst du dich in der kostenlosen App registrieren und einen Vertrag abschließen. Zudem muss ein SEPA-Lastschriftmandat zur Abrechnung der Ladekosten erteilt werden. Hier erhältst du also keine separate Ladekarte, sondern bezahlst ausschließlich über die App.

  • Grundgebühr: 6,90€/Monat bzw. 2,90€/Monat für Naturstrom Energiekunden
  • Preis Naturstrom Ladepunkte: 0,39€/kWh bzw. 0,01€/Minute (AC) und 0,59€/kWh bzw. 0,02€/Minute (DC) (AT und DE)
  • Preis Partner Ladepunkte: 0,49€/kWh bzw. 0,02€/Minute (AC) und 0,75€/kWh bzw. 0,04€/Minute (DC) (AT und DE)

Direkt zu Naturstrom

Newmotion (Shell Recharge Solutions)

Newmotion ist mit 250.000 Ladestationen in 35 Ländern der Spitzenreiter unter den Anbietern. Der Anbieter bietet unter anderem einen 24/7 Kundenservice sowie eine App mit zahlreichen hilfreichen Features an. So kannst du dort in Echtzeit Informationen zu Ladezeiten, Ladetarifen und Verfügbarkeit von Ladestationen bekommen. Denn die Ladetarife unterscheiden sich bei Newmotion je nach Ladestation. Dafür werden keine monatlichen Grundgebühren erhoben. Normalerweise wird bei Newmotion per Kilowattstunde abgerechnet, dies variiert zum Teil jedoch ebenfalls je nach Ladestation. Die Kosten werden schließlich per Lastschriftverfahren abgebucht. Außerhalb von Deutschland zahlst du bei Newmotion Transaktionsgebühren in Höhe von 0,35€ bei maximal 20 Transaktionen pro Monat.

Hinweis: Ab Anfang nächsten Jahres wird Newmotion zu Shell Recharge Solutions umbenannt.

  • 250.000 Ladestationen in 35 Ländern
  • Keine Grundgebühr
  • Kosten für Ladungen variieren je nach Ladestation
  • Roaming-Gebühren außerhalb von Deutschland in Höhe von 0,35€ bei max. 20 Transaktionen/Monat

Direkt zu Newmotion

Plugsurfing

Auch Plugsurfing ist ganz vorne mit dabei und bietet 250.000 Ladepunkte in ganz Europa an. Plugsurfing erhebt keine Grundgebühr. Was die Kosten angeht, gibt es hier ein besonderes Modell: in Deutschland liegt der Fixpreis bei 0,48€/kWh bei AC-Stationen, 0,64€/kWh an DC-Stationen und 0,89€/kWh bei IONITY-Stationen. Außerhalb von Deutschland variieren die Preise je nach Ladestation und Anbieter. Wie hoch die Kosten sind, kannst du aber ganz einfach über die Plugsurfing App erfahren. Bezahlen kannst du außer über die App auch über eine Ladekarte oder einen RFID Schlüssel.

  • 250.000 Ladepunkte in Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Kosten: Deutschland 0,48€/kWh (AC) und 0,64€/kWh (DC), 0,89€/kWh (IONITY)
  • Im Ausland variieren die Kosten

Direkt zu Plugsurfing

Smatrics

Insgesamt betreibt Smatrics 45.000 Stationen in elf europäischen Ländern (Deutschland, Niederland, Belgien, Slowenien, Slowakei, Polen, Italien, Luxemburg, Schweiz, Tschechien und Frankreich). Die Abrechnung erfolgt an den Stationen pro Minute und nicht pro geladene Kilowattstunde.

Smatrics bietet flexible Tarife an, zwischen denen du wählen kannst. Fährst du weniger Auto, wählst du den Tarif ohne Grundgebühr, bei dem du je nach Ladegeschwindigkeit und Ladestation zwischen 0,06€ und 0,95€ pro Minute zahlst. Wer ab und zu das öffentliche Laden in Anspruch nimmt, sollte den Tarif für 14,90€ pro Monat wählen. Hierfür liegen die Kosten bei 0,03€ bis maximal 0,48€ pro Minute. Der teuerste Tarif, bei dem die monatliche Grundgebühr bei 49,90€ liegt, eignet sich besonders für Personen, die oft die öffentlichen Ladestationen nutzen. Der Preis liegt dann bei 0,02€ bis maximal 0,30€ pro Minute.

Für das Roaming-Laden kann auch die Smatrics-Ladekarte benutzt werden, allerdings variieren hier die Preise zwischen 0,06€ und 1,32€ pro Minute. Je nachdem welchen Tarif man ausgewählt hat können sowohl in Österreich als auch in anderen europäischen Ländern Ladestationen verschiedener Partner genutzt werden.

  • 45.000 Stationen in Europa mit Option der Nutzung von weiteren Partnerstationen
  • Drei verschiedene Tarife zur Auswahl
  • Single Plus Net: keine Grundgebühr, Preis zwischen 0,06€ und 0,95€ pro Minute (AT und DE)
  • Smart Plus Net: 14,90€ Grundgebühr, Preis zwischen 0,03€ und 0,48€ pro Minute (AT und DE)
  • Active Plus Net: 49,90€ Grundgebühr, Preis zwischen 0,02€ und 0,30€ pro Minute (AT und DE)

Direkt zu Smatrics

EMC

EMC (Elektro Mobilitäts Club Österreich) ist einer der großen Ladekarten-Anbieter Österreichs und deckt bis zu 97% der Ladepunkte in Österreich und auch Ladepunkte in Europa mit einer Karte ab. EMC selbst bietet keine Ladepunkte an, sondert bündelt bestehende Anbieter in einer Karte. Mit der EMC-Karte kannst du die Stationen von Linz AG, ELLA, da emobil, Vulkanlandstrom, Sonnenladen, E-PRO Elektrotankstellen, und ENIO nutzen. Dabei wird keine Grundgebühr gefordert und man bekommt als Besitzer der Ladekarte einige Vergünstigungen in anderen Bereichen der E-Mobilität. Dafür, dass es keine Grundgebühr gibt, variieren die Kosten für das Laden je nach Station und die Abrechnung erfolgt entweder nach kWh oder nach Minuten direkt mit den Tarif-Anbietern, die du auf der Karte aktiviert hast. Die einzige Problematik hier: du musst EMC-Mitglied sein, um die Ladekarte zu erhalten und somit an den Stationen laden zu können.

  • Deckt bis zu 97% der Ladepunkte in Österreich und auch Ladepunkte in Europa ab
  • Keine Grundgebühr
  • Abrechnung direkt über die Station (nach kWh oder Minuten)
  • Besonderheit: man muss EMC Club-Mitglied sein, um die Karte zu erhalten

Direkt zu EMC

FASTNED

Fastned hat sich zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk von 1000 Schnellladestationen in Europa zu errichten, um Elektroautos mit Strom aus Sonne und Wind zu versorgen. Derzeit ist Fastned in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz verfügbar.

Fastned bietet zwei Tarife. Der Standardtarif (Pay-as-you-go) beinhaltet keine monatliche Grundgebühr, sondern berechnet nur die eigentlichen Ladekosten. In Deutschland, Niederlande, Belgien und der Schweiz sind das 0,69€ bzw. Franken pro kWh, in Frankreich sind es 0,59€ pro kWh und in Großbritannien 0,45£ pro kWh. Wenn eine Ladekarte als Zahlungsmittel verwendet wird, können noch Gebühren des Kartenanbieters dazu kommen. Als zweiten Tarif bietet Fastned noch eine Gold Member Mitgliedschaft. Hier zahlt man jeweils 11,99€ (bzw. Franken) pro Monat, dafür kostet der Ladevorgang dann aber nur noch 0,45€ (bzw. Franken) pro kWh. In Großbritannien zahlt man 9,99£ pro Monat und 0,35£ pro kWh.

Du hast bei Fastned unterschiedliche Möglichkeiten, deinen Ladevorgang zu starten und zu bezahlen. Du kannst die eigene Fastned-App benutzen oder, wenn du schon eine Ladekarte eines anderen Anbieters besitzt, kannst du oft auch diese nutzen, um die Ladesäule zu aktivieren. Welche Ladekarten akzeptiert werden, findest du auf der Website. Alternativ kannst du ohne dich registrieren zu müssen auch den QR-Code auf der Ladesäule scannen. Autos, die das unterstützen, können auch mit Autocharge geladen werden.

  • Schnellladestationen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz
  • Standard-Tarif: 0,69€ pro kWH (Deutschland)
  • Gold Member Mitgliedschaft: 11,99€ monatliche Grundgebühr, 0,45€ pro kWh (Deutschland)
  • Kann per App, kooperierender Ladekarte, QR-Code oder Autocharge gestartet und bezahlt werden

Direkt zu Fastned

Allego

Allego hat bisher mehr als 28.000 installierte Ladesäulen in bereits 12 europäischen Ländern. Dazu zählen auch 750 (Ultra-) Schnellladestationen.

Nutzen kann man die Allego Ladepunkte über die eigene App „Smoov“, die verfügbare Ladestationen sowie die zugehörigen Preise anzeigt. Alternativ kann man auch mit einer Ladekarte eines Kooperationspartners bezahlen. Hier kommen dann die Preise des jeweils gebuchten Tarifs zustande. An Schnellladestationen gibt es meistens außerdem die Möglichkeit direkt mit EC- oder Kreditkartenzahlung, Apple Pay oder Google Pay zu bezahlen.

  • Mehr als 28.000 installierte Ladesäulen in 12 europäischen Ländern
  • 750 (Ultra-)Schnellladestationen
  • Preis variiert je nach Bezahlmethode, Standardtarif per App oder Tarif des jeweiligen Ladekartenanbieters

Direkt zu Allego

EWE GO

EWE Go bietet 1.000 eigene Ladestationen in Deutschland, Kunden können aber mit der EWE Go Mobility Card 50.000 Ladestationen in Deutschland, und über 150.000 Ladepunkte in ganz Europa nutzen.

Eine Grundgebühr gibt es bei EWE Go nicht, die Preise unterscheiden sich nur nach Ladeart und Anbieter. AC-Laden bei EWE Go Stationen kostet 0,42 €/kWh, an Partnerstationen sind es 0,49 €/kWh. DC-Laden an EWE Go Stationen kostet 0,52 €/kWh, an Partnerstationen 0,59 €/kWh. Eine physische Ladekarte kann für 9,90 € bestellt werden.

  • 50.000 Ladepunkte in Deutschland, darunter 1.000 EWE Go Stationen
  • 150.000 Ladepunkte in Europa
  • AC-Laden bei EWE Go Stationen kostet 0,42 €/kWh, an Partnerstationen 0,49 €/kWh
  • DC-Laden an EWE Go Stationen kostet 0,52 €/kWh, an Partnerstationen 0,59 €/kWh

Direkt zu Ewe Go

ADAC e-Charge

ADAC e-Charge kooperiert mit EnBW und bietet seinen Kunden so über 200.000 Ladepunkte in Österreich, Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern.

Zugang zu den Ladepunkten gibt es per EnBW mobility+ App oder mit der ADAC e-Charge Card. An EnBW AC-Stationen zahlt man so 0,38€ pro kWh, bei Stationen anderer Betreiber sind es 0,42€ pro kWh. Selbe Preisstruktur gilt beim Schnellladen, an EnBW DC-Stationen zahlt man 0,48€ pro kWh, an Stationen anderer Betreiber kostet die kWh 0,52€. IONITY-Stationen kosten 0,79€ pro kWh.

  • Kooperation mit EnBW
  • 200.000 Ladepunkte in Österreich, Deutschland, der Schweiz und anderen europäischen Ländern
  • Kosten AC: EnBW-Stationen 0,38€ pro kWh, Stationen anderer Betreiber 0,42€ pro kWh
  • Kosten DC: EnBW-Stationen 0,48€ pro kWh, Stationen anderer Betreiber 0,52€ pro kWh
  • IONITY-Stationen kosten 0,79€ pro kWh
  • Bezahlbar per EnBW mobility+ App oder mit der ADAC e-Charge Card

Direkt zu ADAC e-Charge

Ladekarten von Autoherstellern

Viele Autohersteller verfügen mittlerweile über eigene Ladekarten. Diese sind jedoch nur für Autos von der jeweiligen Marke nutzbar. Als BMW-Fahrer kannst du dir also keine Ladekarte von Audi kaufen. Genau wie bei den unabhängigen Roaming-Anbietern besitzen die meisten Autohersteller allerdings keine eigenen Ladestationen, sondern bieten dir durch ihre Ladekarte den Zugang zu Ladesäulen von verschiedenen Partnern. Wir stellen dir hier die Ladekarten der unterschiedlichen Hersteller vor!

Audi e-tron Charging Service

Audi bietet dir Zugang zu 322.237 Ladepunkten in ganz Europa (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn) und bietet dir zwei verschiedene Tarife an.

Der Tarif Transit gilt nur für vollelektrische Audi-Fahrzeuge und kostet in Deutschland 17,95€/Monat. Für das Laden zahlst du an AC-Punkten 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) und an DC-Punkten 0,59€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten). An IONITY High Power Stationen und Stationen des Audi Charging Hubs zahlst du 0,31€/kWh. Der Tarif eignet sich besonders für Vielfahrer und Menschen, die oft unterwegs laden. Durch die Möglichkeit vergünstigt die IONITY High Power Ladestationen zu nutzen, empfiehlt sich der Tarif auch besonders für Langstreckenfahrer. In Österreich kostet der Tarif 17,80 €/Monat, mit einem Preis von 0,15 € für AC-Laden und 0,50 € für das DC-Laden. Wie auch in Deutschland zahlst du 0,31 €. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt sowohl in Deutschland als auch in Österreich 1 Jahr.

Der zweite Tarif heißt City und gilt nicht nur für vollelektrische, sondern auch für teilelektrische Fahrzeuge. Die monatliche Grundgebühr beträgt in Deutschland 4,95€/Monat. Für das Laden zahlst du an AC-Punkten 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) und an DC-Punkten 0,59€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten). An IONITY High Power Stationen zahlst du 0,79€/kWh, an Stationen des Audi Charging Hubs 0,31€/kWh (AT und DE). In Österreich zahlst du eine monatliche Grundgebühr von 4,91 €/Monat, sowie 0,15 €/min für AC-Laden und 0,50 €/min für DC-Laden. Das Laden an IONITY High Power Stationen kostet dich auch in Österreich mit dem City-Tarif 0,79 €/kWh. Der Tarif eignet sich daher also eher für Menschen die eher kurze Strecken fahren, aber trotzdem flexibel laden können möchten.

  • 322.237 Ladepunkte in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife: Transit & City
  • Tarif Transit Deutschland: Grundgebühr 17,95€/Monat; Preis: 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) (AC) und 0,59€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten) (DC); IONITY und Audi Charging Hub: 0,31€/kWh
  • City Tarif Deutschland: Grundgebühr 4,95€/Monat; Preis: 0,39€/kWh (+ 0,06€/min nach 180 Minuten) (AC) und 0,59€/kWh ( + 0,10€/min nach 180 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh; Audi Charging Hub: 0,31€/kWh
  • Tarif Transit Österreich: Grundgebühr 17,80€/Monat; Preis: 0,15€/min für AC-Laden und 0,50€/min für DC-Laden, IONITY High Power Stationen: 0,31€/kWh
  • Tarif City Österreich: Grundgebühr 4,91€/Monat, Preis: 0,15€/min für AC-Laden und 0,50€/min für DC-Laden, IONITY High Power Stationen: 0,79€/kWh

Direkt zum Audi Charging Service

BMW Charging

BMW bietet mit der hauseigenen Ladekarte Zugang zu 312.580 Ladestationen in Europa (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Auch hier werden zwei verschiedene Tarife angeboten. Der erste Tarif heißt Active und hat den Vorteil, dass du zu festen Preisen laden kannst. Die Grundgebühr hierfür beträgt 4,99€/Monat. Du zahlst für AC-Stationen 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten). An DC-Ladestationen zahlst du 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh. Für BMW Neufahrzeugkunden gibt es das erste Jahr sogar ohne Grundgebühr. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, ein IONITY Plus Paket hinzuzubuchen. Für eine Grundgebühr von 13,00 €/Monat reduziert sich der Preis für IONITY High Power Stationen dann auf 0,35 €/kWh. Auch in Österreich zahlst du für den Active Tarif eine Grundgebühr von 4,99 €/Monat. AC-Laden kostet dich in Österreich 0,05 €/min, DC-Laden 0,53 €/min. Auch hier kannst du das IONITY Plus Paket hinzubuchen, und lädst dann bei einer monatlichen Gebühr von 13,00 €/Monat für 0,32 €/kWh. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich gibt es keine Mindestvertragslaufzeit.

Der zweite Tarif heißt Flex und macht seinem Namen alle Ehre. Denn du hast keine monatliche Grundgebühr und kannst trotzdem alle Ladestationen des BMW-Netzwerkes nutzen. Dafür variieren die Kosten je nach Ladestation. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 312.580 Ladestationen in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Active (Deutschland): Grundgebühr: 4,99€/Monat; Preise: 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Active (Österreich): Grundgebühr: 4,99 €/Monat; Preise: 0,05€/min (AC) und 0,53€/min (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; Preise variieren je nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)

Direkt zu BMW Charging

Ford FORDPASS Charging Network

Mit Ford bekommst du fünf Jahre lang den kostenlosen Zugriff auf das BlueOval Charge Network mit mehr als 155.000 Ladestationen in ganz Europa. Da Ford Mitbegründer von IONITY ist, gelten hier besondere Preise für die Ladestationen von IONITY, denn du zahlst dort nur 0,31€/kWh – das ist rund die Hälfte des Normaltarifs. Dafür bietet Ford keinen Zugang zu Stationen von anderen Anbietern an.

  • 155.000 Stationen in ganz Europa
  • Keine Grundgebühr
  • Preis: IONITY: 0,31€/kWh

Direkt zum Fordpass Charging Network

Charge myHyundai

Hyundai ermöglicht es dir an 322.516 Stationen in Europa (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn) zu laden und bietet ebenfalls verschiedene Tarife an. Alle Tarife gibt es ohne Mindestvertragslaufzeit.

Beim Tarif Flex hast du in Deutschland und Österreich Basiskosten mit einer Aktivierungsgebühr von 2,49€, aber keine monatliche Grundgebühr. Die Kosten für den Ladevorgang variieren sowohl bei AC-Stationen als auch bei DC-Stationen, jedoch fällt pro Ladevorgang eine zusätzliche Gebühr von 0,49€ an. An IONITY-Stationen zahlst du den Normalpreis von 0,79€/kWh.

In Österreich gibt es zusätzlich noch den Smart-Tarif, bei dem du eine Grundgebühr von 3,95€/Monat hast. Auch hier variieren die Ladepreise abhängig vom Betreiber, jedoch fällt die Ladevorgangsgebühr weg. IONITY High Power Stationen kannst du zum Normalpreis von 0,79€/kWh nutzen.

Der Tarif Easy ermöglicht es dir zu festen Tarifen zu laden. Hier gibt es eine Grundgebühr von 4,99€/Monat in Deutschland und 6,99€/Monat in Österreich. An AC-Stationen zahlst du in Deutschland 0,35€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 180 Minuten), an DC-Stationen sind es 0,46€/Minute (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten). In Österreich lädst du an AC-Stationen bis 11kW für 0,07€/min und ab 12kW für 0,13€/min. An DC-Stationen bis 74kW zahlst du 0,45€/min, ab 75kW sind es 0,60€/min. An IONITY-Stationen zahlst du ebenfalls den Normalpreis von 0,79€/kWh (AT und DE).

Nach Abschluss eines Tarifs kannst du für eine monatliche Grundgebühr von 13 € das IONITY Premiumpaket hinzubuchen. So zahlst du für IONITY High Power Stationen nur noch 0,29€/kWh (AT und DE.

Zusätzlich interessant zu wissen: Mit allen Tarifen lädst du laut Anbieter 100% Ökostrom!

  • 322.516 Ladestationen in Europa
  • Zwei verschiedene Tarife in Deutschland, drei in Österreich
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; einmalige Aktivierungsgebühr von 2,49€; Preis variiert nach Ladestation plus zusätzliche Ladevorgangsgebühr von 0,49€; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)
  • Tarif Smart (nur in Österreich): Grundgebühr von 3,95€/Monat; Preis variiert nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Easy Deutschland: Grundgebühr 4,99€/Monat; Preis: 0,35€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,46€/Minute (+ 0,20€/Minute ab 180 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Easy Österreich: Grundgebühr 6,99€/Monat; Preis: für AC-Stationen bis 11kW 0,07€/min, ab 12kW 0,13€/min, DC: bis 74kW 0,45€/min, ab 75kW 0,60€/min; IONITY: 0,79€/kWh

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Kia Charge

Kia bietet dir Lademöglichkeiten an 322.516 Stationen weltweit in Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn und bietet ebenfalls mehrere Tarife zur Auswahl an. Alle Tarife haben keine Mindestvertragslaufzeit.

Beim Tarif Easy bezahlst du eine Aktivierungsgebühr von 2,49€, dafür hast du keine monatlichen Grundgebühren. Die Kosten für den Ladevorgang variieren sowohl bei AC-Stationen als auch bei DC-Stationen, jedoch fällt bei beiden Stationen eine zusätzliche Gebühr von 0,49€ pro Ladevorgang an. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

In Österreich gibt es zusätzlich noch den Plus-Tarif. Hier zahlst du eine Grundgebühr von 3,95€/Monat, die Preise an den Ladestationen variieren aber sowohl für AC, als auch für DC-Stationen. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh.

Beim Tarif Advanced zahlst du keine Aktivierungsgebühr, aber eine Grundgebühr von 4,99€/Monat in Deutschland. AC-Laden kostet 0,33€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 210 Minuten). DC-Laden kostet 0,47€/kWh (+0,20€/Minute ab 90 Minuten). In Österreich beträgt die Grundgebühr 6,99€/Monat. AC-Stationen bis 11kW kosten 0,07€/min, ab 12kW sind es 0,13€/min. DC-Stationen bis 74kW kosten 0,45€/min, ab 75kW sind es 0,60€/min. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

Nach Abschluss eines Tarifs kann man sich bei Bedarf noch eins von zwei IONITY Paketen hinzubuchen. Das IONITY Power Paket kostet 13,00€/Monat Grundgebühr und ermöglicht den Zugang zum IONITY HPC-Laden für 0,29€/kWh. Das IONITY Access Paket gibt es für eine Grundgebühr von 4,50€/Monat und zum Preis von 0,52€/kWh für die IONITY High Power Stationen.

Auch bei Kia lädst du mit allen Tarifen laut Herstellerangaben 100% Ökostrom!

  • 322.516 Stationen in Europa
  • Zwei verschiedene Tarife in Deutschland, drei in Österreich
  • Tarif Easy: keine Grundgebühr; Preis: variiert nach Station, aber 0,49€ zusätzlich pro Ladevorgang; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)
  • Tarif Plus (nur in Österreich): Grundgebühr von 3,95€/Monat; Preis variiert nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Advanced (Deutschland): Grundgebühr 4,99€/Monat; Preis: bis zum 14.12.2021: 0,29€/kWh (+ 0,08€/Minute ab 120 Minuten) (AC); Ab dem 15.12.2021: 0,33€/kWh (+ 0,10€/Minute ab 120 Minuten) (AC); 0,47€/kWh (+0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Advanced (Österreich): Grundgebühr 6,99€/Monat; Preis: für AC-Stationen bis 11kW 0,07€/min, ab 12kW 0,13€/min, DC: bis 74kW 0,45€/min, ab 75kW 0,60€/min; IONITY: 0,79€/kWh

Direkt zu Kia Charge

Mercedes me Charge

Mit der Ladekarte von Mercedes-Benz kannst du an 316.490 Ladepunkten in Europa laden (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Du zahlst bei Mercedes keine Grundgebühr, dafür variieren die Preise nach Ladestation für AC- und DC-Laden (AT und DE).

  • 316.490 Stationen in Europa
  • Keine monatliche Grundgebühr
  • Preise variieren nach Station

Direkt zu Mercedes me Charge

MINI Charging

Die Ladekarte von Mini erlaubt dir an 312.580 Punkten in Europa zu laden (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn). Mini bietet dabei zwei verschiedene Tarife an: Active und Flex. Da Mini zu der BMW-Gruppe gehört, entsprechen die Tarife von Mini denen von BMW.

Beim Tarif Active hast du eine Grundgebühr von 4,99€/Monat. Du zahlst für AC-Stationen 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten). An DC-Ladestationen zahlst du 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten). An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ein IONITY Plus Paket hinzuzubuchen, für eine Grundgebühr von 13,00€/Monat reduziert sich der Preis für IONITY High Power Stationen dann auf 0,35€/kWh. Auch in Österreich zahlst du für den Active Tarif eine Grundgebühr von 4,99€/Monat. AC-Laden kostet dich in Österreich 0,05€/min, DC-Laden 0,53€/min. Auch hier kannst du das IONITY Plus Paket hinzubuchen, und lädst dann bei einer monatlichen Gebühr von 13,00€/Monat für 0,32€/kWh. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich gibt es keine Mindesvertragslaufzeit.

Der zweite Tarif namens Flex hat keine monatliche Grundgebühr, dafür variieren die Kosten je nach Ladestation. An IONITY-Stationen zahlst du 0,79€/kWh (AT und DE).

  • 312.580 Ladestationen in ganz Europa
  • Zwei verschiedene Tarife
  • Tarif Active (Deutschland): Grundgebühr: 4,99€/Monat; Preise: 0,33€/kWh (+ 0,06€/Minute ab 180 Minuten) (AC) und 0,39€/kWh (+ 0,20€/Minute ab 90 Minuten) (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Active (Österreich): Grundgebühr: 4,99€/Monat; Preise: 0,05€/min (AC) und 0,53€/min (DC); IONITY: 0,79€/kWh
  • Tarif Flex: keine Grundgebühr; Preise variieren je nach Ladestation; IONITY: 0,79€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Mini Charging

Porsche Charging Service

Porsche hat über 200.000 europaweite Ladepunkte in 20 Ländern und bietet nur einen Tarif an. Hier hast du in den ersten 3 Jahren mit dem Porsche Taycan keine Grundgebühren, nach Ablauf der 3 Jahre kostet der Service 179€/Jahr.

Für unterschiedliche Ladeleistungen von AC- und DC-Stationen bezahlst du pauschal 0,39€/kWh plus je nach Ladeleistung variierende Bereitstellungskosten von 0,05€/min bis zu 0,45€/min. An IONITY Stationen lädst du für nur 0,33€/kWh (AT und DE).

  • 200.000 Ladestationen in Europa
  • Keine Grundgebühr in den ersten drei Jahren mit dem Porsche Taycan, danach 179€/Jahr
  • Preis: 0,39€/kWh für AC- und DC-Stationen plus variierende Bereitstellungskosten von 0,05€/min bis zu 0,45€/min; IONITY: 0,33€/kWh (AT und DE)

Direkt zu Porsche Charging Service

Skoda Powerpass

Skoda hat ein Ladenetzwerk von 250.000 Stationen von 680 Betreibern in ganz Europa und es werden drei Tarife angeboten. Bei dem Tarif Charge Free wird keine Grundgebühr verlangt. Dafür zahlt man bei AC-Stationen 0,59€/kWh und an DC-Stationen, sowie an IONITY-Stationen 0,79€/kWh.

Der Simply Charge Tarif kostet in Deutschland für das Modell ENYAQ iV 4,99€/Monat für eine Periode von einem Jahr, ermöglicht es aber für 0,39€/kWh an AC-Stationen, für 0,49€/kWh an DC-Stationen und für 0,50€/kWh an IONITY-Stationen zu laden. Für alle anderen Skoda Modelle kostet der Simply Charge Tarif 17,49€/Monat. Die einzelnen Ladepreise bleiben aber gleich.

Der Tarif Charge Faster erlaubt es dir in Deutschland für 9,99€/Monat für eine Periode von einem Jahr für 0,30€/kWh an IONITY-Stationen zu laden. AC-Stationen kosten 0,29€/kWh und DC-Stationen 0,39€/kWh. Für alle anderen Skoda Modelle kostet der Charge Faster Tarif 22,49€/Monat.

In Österreich zahlt man beim Charge Free Tarif ohne Grundgebühr an AC-Stationen 0,25€/min, an DC-Stationen 0,69€/min, sowie an IONITY-Stationen 0,79€/kWh.

Der Simple Charge Tarif kostet in Österreich für den ENYAQ iV im ersten Jahr 4,99€/Monat, danach und für alle anderen Modelle 17,59€/Monat. An AC-Stationen lädt man so für 0,15€/min, an DC-Stationen für 0,49€/min und and IONITY-Stationen für 0,50€/kWh.

Der Charge Faster Tarif hat auch in Österreich die gleichen Vorteile für den ENYAQ iV. Im ersten Jahr sind es hier 9,99€/Monat, danach und für alle anderen Modelle 22,59€/Monat. An AC-Stationen lädt man so für 0,09€/min, an DC-Stationen für 0,39€/min und and IONITY-Stationen für 0,30€/kWh.

Ein besonderer Vorteil des Skoda Powerpass: Auch Personen, die keinen Skoda besitzen, können sich für den Charge Free Tarif anmelden.

  • 250.000 Stationen
  • Drei verschiedene Tarife
  • Im ersten Jahr: geringere Grundgebühren mit einem ENYAQ iV (Simple Charge 4,99€/Monat, Charge Faster 9,99€/Monat)
  • Tarif Free Charge: keine Grundgebühr; Preis: AC 0,59€/kWh, DC und IONITY-Stationen 0,79€/kWh (Deutschland); AC 0,25€/min, DC 0,69€/min, IONITY 0,79€/kWh (Österreich)
  • Tarif Simply Charge (Deutschland): 17,49€/Monat Grundgebühr; Preis: AC 0,39€/kWh, DC 0,49€/kWh, IONITY-Stationen 0,50€/kWh
  • Tarif Charge Faster (Deutschland): 22,49€/Monat Grundgebühr; Preis: AC 0,29€/kWh, DC 0,39€/kWh, IONITY-Stationen 0,30€/kWh
  • Tarif Simply Charge (Österreich): 17,59€/Monat Grundgebühr; Preis: AC 0,15€/min, DC 0,49€/min, IONITY-Stationen 0,50€/kWh
  • Tarif Charge Faster (Österreich): 22,59€/Monat Grundgebühr; Preis: AC 0,09€/min, DC 0,39€/min, IONITY-Stationen 0,30€/kWh

Direkt zum Skoda POWERPASS

Tesla Supercharger

Supercharger ist der Name des eigenen Ladenetzwerks des kalifornischen Elektroautopioniers Tesla. Es gibt mittlerweile rund 3.000 Stationen in Europa mit insgesamt über 30.000 Ladepunkten. Derzeit ist das Netz mehrheitlich noch exklusiv Tesla-Fahrern vorbehalten. Allerdings hat Tesla mittlerweile bekannt gegeben, dass in Zukunft auch Besitzer von anderen Elektroautos die Supercharger-Stationen nutzen können. Diese können dann die Ladepunkte mit einem CCS-Ladestecker verwenden. Die Kosten für Supercharger variieren dabei je nach Land.

  • 3.000 Stationen in Europa mit 30.000 Ladepunkten
  • Keine Grundgebühr
  • Preis: variiert nach Land
  • In Zukunft auch für Elektroautos anderer Marken nutzbar (teilweise bereits in Holland, Norwegen und Frankreich verfügbar)

Direkt zu Tesla Supercharger (DE)

Direkt zu Tesla Supercharger (AT)

VW we Charge

Volkswagen hat über 250.000 Stationen in Europa und bietet drei verschiedene Tarife an. Bei We Charge Free entsteht keine monatliche Grundgebühr, allerdings variieren die Preise nach Ladestation. An IONITY-Stationen wird 0,79€/kWh verlangt und an anderen Stationen ein Zuschlag von 0,30€/Ladevorgang (AT und DE).

Der zweite Tarif (We Charge Go) hat eine Grundgebühr von 7,49€/Monat, bei schnellladenden ID-Modellen entfällt die Grundgebühr. Bei IONITY-Stationen kannst du für 0,55€/kWh laden, bei Ladestationen abseits von IONITY entfällt die Aufschlaggebühr von 0,30€/Ladevorgang (je nach Betreiber) (AT und DE).

Der dritte Tarif heißt We Charge Plus und verlangt eine Grundgebühr von 9,99€/Monat für schnellladende ID-Modelle und 17,49€/Monat für nicht schnellladefähige ID-Modelle. Hier zahlst du an IONITY-Stationen 0,30€/kWh und je nach Betreiber entfällt der Zuschlag bei anderen Stationen. (AT und DE).

  • 200.000 Stationen in Europa
  • Drei verschiedene Tarife
  • Charge Free: keine Grundgebühr; Preis: variiert nach Station (AT und DE)
  • We Charge Go: 4,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,55€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)
  • We Charge Plus: 9,99€/Monat Grundgebühr; Preis: IONITY: 0,30€/kWh; ggf. Zuschlag an anderen Stationen (AT und DE)

Direkt zu VW We Charge (DE)

Direkt zu VW We Charge (AT)

Internationale Anbieter

IONITY

IONITY ist in ganz Europa vertreten und ermöglicht so das Reisen mit Elektroauto über Ländergrenzen hinweg. Betrieben werden vor allem Ladeparks an Autobahnen mit durchschnittlich vier bis sechs Ladestationen pro Park. Der verwendete Strom kommt ausschließlich aus erneuerbaren Energien. Das IONITY-Netzwerk gibt es mittlerweile entlang aller wichtigen Transitrouten quer durch Europa in 24 Ländern.

IONITY kann man wie oben beschrieben über den Charging-Service des eigenen Autoherstellers nutzen, denn hier sind meist spezielle Preise für die IONITY Ladesäulen mit enthalten. Ansonsten bietet IONITY aber auch selbst zwei verschiedene Tarife an. Zum einen gibt es IONITY Direct, der sich besonders eignet, wenn man nur gelegentlich die Ladestationen von IONITY nutzt. Dabei ist keine Registrierung notwendig und der Preis für die Ladung beträgt 0,79€ pro kWh (DE und AT). Dafür fällt auch keine Grundgebühr oder kein Abonnement anderer Art an. Bezahlen kannst du nur mit der App oder über den QR-Code (danach werden dir im Browser die entsprechenden Schritte zur Bezahlung angezeigt).

Der andere Tarif ist für Vielfahrer interessant und ist ein Jahresabonnement, für das man monatliche Gebühren zahlen muss. Diese liegen dabei bei 17,99€ und der Vertrag ist auf 12 Monate ausgelegt. Dafür bekommt man bei den Ladevorgängen ermäßigte Tarife und zahlt nur 0,35€ pro Kilowattstunde (DE und AT). Hier ist allerdings eine Registrierung per Smartphone App notwendig, außerdem wird auch direkt über die App bezahlt.

  • 1645 High Power Ladesäulen an 407 Standorten, 26 weitere Standorte sind gerade in der Planung
  • IONITY bietet zwei verschiedene Tarife an
  • IONITY DIRECT: keine Grundgebühr; Preis: 0,79€ pro kWh (DE und AT)
  • IONITY PASSPORT: Grundgebühr 17,99€ pro Monat, Vertragslaufzeit mindestens 12 Monate; Preis: 0,35€ pro kWh (DE und AT)

Direkt zu IONITY

Regionale Anbieter

In den meisten Städten gibt es regionale Anbieter, die Ladetarife anbieten, meistens handelt es sich dabei um die lokalen Stadtwerke oder Stromversorger. Da es aber über 1000 regionale Anbieter gibt, können wir nicht alle auflisten. Generell lässt sich aber sagen, dass das Netz in Österreich und Deutschland unterschiedlich gut ausgebaut ist und sich auch die Preise teilweise stark unterscheiden. Doch warum eine regionale Ladekarte holen, wenn du eine Karte eines Roaming-Anbieters hast? Ganz einfach, weil du bei vielen regionalen Anbietern kaum oder keine monatlichen Gebühren zahlst und die Kosten pro Ladevorgang in der Regel geringer sind als die Tarife eines Roaming-Anbieters. Es lohnt sich also auf jeden Fall die lokalen Anbieter zu checken und sich am besten auf deren Website zu informieren!

Den passenden Ladekarten-Tarif finden

Die Frage, welcher Ladetarif am geeignetsten ist, lässt sich nicht einfach beantworten – dafür spielen schließlich zahlreiche individuelle Parameter eine Rolle. Was sich jedoch allgemein sagen lässt ist: Personen, die nur in der Region fahren und das Stadtgebiet oder die Umgebung kaum verlassen, können sich getrost auf Tarife von regionalen Netzanbietern verlassen. Wenn du beispielsweise dein Elektroauto nur als Firmenwagen in der Stadt nutzt, bist du mit Sicherheit bei den regionalen Anbietern gut aufgehoben. Wenn du jedoch viel unterwegs bist und dein Elektroauto auch längere Strecken (auch über Ländergrenzen hinweg) fährst, bist du vermutlich mit einem Tarif von Roaming-Anbietern besser dran.

Natürlich besteht ebenfalls die Option, dass du dir mehrere Ladekarten von verschiedenen Anbietern zulegst und somit die Möglichkeit hast, die jeweiligen Tarife an ein und derselben Ladestation zu vergleichen. Viele Anbieter verlangen keine monatliche Grundgebühr und somit hast du, auch wenn du mehrere Ladekarten besitzt, erst einmal keinen finanziellen Nachteil. So bietet es sich beispielsweise an, für Ladungen in der direkten Umgebung und im Stadtgebiet eine Ladekarte vom regionalen Netzanbieter zu besitzen. Für weitere Strecken lohnt es sich, eine zusätzliche Karte der Roaming-Anbieter anzuschaffen.

So bestellst du eine Ladekarte

Eine Ladekarte zu bestellen ist recht einfach, sobald du eine Entscheidung getroffen hast, welcher Tarif und welcher Anbieter zu dir passt. Denn eine Ladekarte lässt sich meist ganz einfach über das Internet direkt beim Anbieter bestellen. Auf der Website füllst du dann ein Formular aus und sendest es an den Anbieter. Anschließend wird dir die Karte direkt per Post nach Hause geschickt. Oftmals bieten die Anbieter auch Apps zur Nutzung der Ladesäulen an, sodass du gar nicht auf die Ladekarte angewiesen bist und direkt mit dem Laden loslegen kannst.

Preisvergleich: Ladesäule vs. Wallbox

Viele Personen haben nicht den Luxus, eine private Wallbox am eigenen Haus oder in der Tiefgarage zur Verfügung zu haben. Aber ist das Laden an der privaten Wallbox überhaupt immer kostengünstiger als das Laden an öffentlichen Ladesäulen? Um die Frage zu klären, muss man sich die unterschiedliche Abrechnung und Funktionsweise der beiden Lademöglichkeiten vor Augen führen. Denn an der privaten Wallbox werden die Kosten für den Ladevorgang nicht nach Zeit berechnet, sondern ausschließlich nach geladener Kilowattstunde. Man zahlt dafür den Tarif, den einem der eigene Stromanbieter verrechnet. So ist es egal, ob das E-Auto 30 Minuten oder 3 Stunden braucht, um voll geladen zu sein – der Preis bleibt der gleiche.


In unserem Artikel zum Thema kostenlos laden zeigen wir dir, an welchen öffentlichen Ladesäulen du in Deutschland und Österreich sogar gratis Strom bekommst!

Der Preis an der Ladesäule kann sich allerdings, wie du bestimmt im Tarifvergleich oben im Text schon gesehen hast, unterschiedlich berechnen. Zum einen gibt es hier ebenfalls die Abrechnung pro geladene Kilowattstunde, zum anderen wird an einigen Ladesäulen auch nach Zeit abgerechnet. Dabei besteht das Problem, dass insbesondere E-Autos, die nicht die volle Ladeleistung ausschöpfen können, benachteiligt sind, weil sie schlichtweg für den Ladevorgang länger brauchen als E-Autos, die die volle Leistung der Ladesäule nutzen können. Aber um nun wirklich zu Zahlen zu kommen und zu der Frage, welche Ladevariante wirklich günstiger ist:

Die folgenden Daten berechnen sich aus dem aktuellen durchschnittlichen Strompreis in Deutschland, Stand Dezember 2021; in Österreich sind die Stromkosten geringer, hier ergeben sich also andere Werte. Je nach Stromanbieter und ob Ökostrom genutzt werden, können die Werte zusätzlich abweichen.

Das Laden an der privaten Wallbox kostet bei einem Akku mit 30 kWh Leistung momentan um die 9€ (abhängig vom jeweiligen Haushaltsstromtarif). Für den Ladevorgang an der öffentlichen Ladesäule von einem Akku mit ebenfalls 30 kWh entstehen hingegen Kosten zwischen 9€ und 15€. Hierbei kommt es zum einen auf deinen Tarif an, zum anderen darauf, welche Ladesäule du nutzt. Denn die langsameren AC-Ladesäulen sind ungefähr 10 bis 20 Cent günstiger pro Kilowattstunde als die schnellen DC-Ladesäulen. Dies gilt allerdings nur für die Ladesäulen, die pro Kilowattstunde abrechnen. Anders sieht es bei Ladesäulen aus, die den Preis nach Zeit berechnen. Diese Ladesäulen berechnen zwischen 4 und 10 Cent pro Minute, also liegt der Preis pro Stunde zwischen 2,40€ und 6€. Die durchschnittliche Ladezeit für einen Akku mit 30kWh liegt bei ungefähr 5 Stunden. Somit liegen die Kosten für den Ladevorgang zwischen 12€ und 30€.

Es lässt sich also keine eindeutige Antwort darauf finden, ob das Laden an der privaten Wallbox wirklich immer günstiger ist, denn es kommt ganz klar auf den Tarif an, der dir angeboten wird. Zusätzlich spielt es eine große Rolle, was für einen Stromtarif du zu Hause für deine Wallbox hast. Sicher ist aber: gerade das Laden an einer Ladesäule, die pro Kilowattstunde abrechnet, ist eine gute Alternative zur Nutzung einer privaten Wallbox, die weniger in den Preisen schwankt als die Ladesäule, die pro geladene Zeit abrechnet.

Häufig gestellte Fragen

Mit einer Ladekarte kannst du eine Ladesäule freischalten. Ladekarten sind nicht nur physische Karten aus Plastik, sondern ebenso Apps, mit welchen du ausgewählte Ladestationen zu bestimmten Tarifen nutzen kannst.

Es gibt Roaming-Anbieter, die keine eigenen Ladestationen besitzen, regionale Anbieter (z.B. Stadtwerke) oder Anbieter, die ausschließlich eigene Ladestationen betreiben.

Zu den größten Anbietern zählen Maingau, Plugsurfing, IONITY, Newmotion, EnBW, Smatrics und Naturstrom.

Über die Autorin:

Birte ist seit 2021 Redakteurin bei emiwa und unsere Expertin für den hauseigenen Ratgeber. Sie begeistert sich für nachhaltige Mobilitätslösungen, studiert Publizistik im Master und schreibt die Ratgebertexte am liebsten in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser.

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