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Elektroauto Kosten

Euroscheine

Von Birte Leonhardt // Aktualisiert: 24.05.2022

Wer sich für Elektroautos interessiert und sogar über die Anschaffung nachdenkt, sollte sich auch mit den Kosten eines E-Autos auseinandersetzen. Hierunter fallen nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die laufenden Kosten. Im Artikel erfährst du alles, was du über die Kosten eines Elektroautos wissen musst!


Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine klare Aussage zu den Kosten eines Elektroautos ist kaum möglich.
  • Generell ist ein Elektroauto auf lange Sicht günstiger als ein Auto mit Verbrennungsmotor.
  • Staatliche Förderung lässt die Anschaffungskosten eines E-Autos sinken.

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten eines Elektroautos sind immer noch recht hoch, das ist keine Frage. Für vergleichbare Diesel- und Benzinautos zahlt man in der Regel deutlich weniger in der Anschaffung. Doch sowohl in Deutschland als auch in Österreich gibt es staatliche Förderung, die die Anschaffung eines Elektroautos unterstützt. So werden mehrere tausend Euro in der Regel vom Staat übernommen und können somit in der eigenen Rechnung vom Listenpreis abgezogen werden. Zudem gilt die staatliche Unterstützung ebenfalls für die Anschaffung einer privaten Wallbox und somit für den Ausbau der privaten E-Infrastruktur. Nimmt man etwa den Peugeot 208 als Beispiel, so liegen die Anschaffungskosten für die Diesel-Variante bei etwa 22.000 € in Deutschland und bei knapp 20.000 € in Österreich. Für den Benziner zahlt man rund 20.000 € in Deutschland und rund 16.000€ in Österreich. Die E-Variante des Peugeot 208 kostet ohne Förderung etwa 33.000 € in Deutschland und etwa 1.000€ weniger in Österreich. Geht man von einer konservativen Förderung von 5.000 € aus, so reduziert sich der Kaufpreis auf etwa 28.000 €., beziehungsweise 27.000 € in Österreich.


Wenn du mehr über staatliche Förderung von Elektroautos in Deutschland und Österreich Österreich erfahren möchtest, solltest du unseren Ratgeberartikel lesen!


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Laufende Kosten

Steuervorteile

Für Elektroautos gelten einige steuerliche Vorteile, die die monatlichen Kosten im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor sinken lassen. Beispielsweise zahlt man in Österreich keine motorbezogene Versicherungssteuer, die sich jährlich auf ca. 140 € bis 320 € belaufen. In Deutschland gibt es diese motorbezogene Versicherungssteuer nicht.

Stromkosten

Die Stromkosten variieren stark von Anbieter zu Anbieter, weshalb eine klare Aussage der Stromkosten für ein Elektroauto schwer zu treffen sind. Zudem wird der Preis oft nach geladenen Minuten berechnet und somit spielt auch die Ladeleistung des Autos eine große Rolle. Dennoch lässt sich sagen, dass die Kosten für das Laden für 100 km in etwa so hoch sind, wie die Kraftstoffkosten eines Dieselautos. Durch die geringe Besteuerung von Strom spart man auf lange Sicht viel Geld. Noch günstiger wird es beispielsweise, wenn man mehr Zuhause mithilfe einer Photovoltaikanlage lädt. Zudem bieten einige Supermärkte kostenlose Lademöglichkeiten für ihre Kunden an, sodass man die Stromkosten sparen kann.


Wo du dein E-Auto kostenlos laden kannst, erfährst du in unserem Ratgeberartikel!

Betriebskosten

Auch die Instandhaltung eines Elektroautos ist deutlich günstiger als die eines Autos mit Verbrennungsmotor. Denn dadurch, dass es nur wenige Verschleißteile gibt und man beispielsweise keinen Ölwechsel machen muss, fallen die Wartungskosten geringer aus und liegen bei etwa 2/3 der Wartungskosten eines Autos mit Diesel- oder Benzinmotor.


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Wiederverkauf

Auch der Wiederverkaufspreis ist für viele Menschen wichtig, denn gerade bei hohen Anschaffungskosten sinkt der Wiederverkaufswert des E-Autos monatlich stärker. Besonders bei Elektroautos gibt es zwei Faktoren, die in den Wiederverkaufswert mit reinspielen: Zum einen boomt die Elektromobilität und so kommen laufend neue E-Autos auf den Markt, die bessere Technologie haben und zum anderen sinkt die Kapazität des Herzstücks des E-Autos, der Akku, mit der Zeit und lässt so auch den Wert des E-Autos sinken. Dieser sogenannte SOH-Wert (State of Health) lässt sich beispielsweise beim ÖAMTC (Österreich) oder ADAC (Deutschland) überprüfen.


Wie du die Leistung und Lebensdauer deines E-Autos erhöhen kannst, erfährst du in einem weiteren Ratgeber-Artikel!

Fazit

Generell lässt sich keine klare Aussage darüber treffen, wie hoch die Kosten eines Elektroautos sind, denn die monatlichen Kosten variieren je nach gefahrenen Kilometern. Dennoch lässt sich sagen, dass die Anschaffungskosten für ein Elektroauto zwar in der Regel höher sind als die für ein Auto mit Verbrennungsmotor (abhängig von der Förderung), die laufenden Kosten für Elektroautos jedoch geringer sind als für Diesel- und Benzinautos. Somit spart man Geld, je länger man das E-Auto fährt. Zudem profitieren E-Auto-Fahrer von weiteren Vorteilen, wie beispielsweise kostenlosen oder vergünstigten Parkmöglichkeiten oder kostenlosem Laden.

Über die Autorin:

Birte ist seit 2021 Redakteurin bei emiwa und unsere Expertin für den hauseigenen Ratgeber. Sie begeistert sich für nachhaltige Mobilitätslösungen, studiert Publizistik im Master und schreibt die Ratgebertexte am liebsten in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser.

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